Lehrplan und Altersstruktur

Die an der „Ballettschule Renate Mach“ angebotenen Unterrichtsklassen sind nach Altersstruktur gegliedert. Für die Aufnahme in die „Tänzerische Früherziehung“ ist das Alter und der Entwicklungsstand des Kindes entscheidend. So beginnt der Unterricht in der Tänzerischen Früherziehung I im Alter von vier bis fünf Jahren. In der Tänzerischen Früherziehung II sind die Kinder fünf bis sechs Jahre als. Das pré-ballet I besuchen Kinder ab sechs Jahren, und das pré-ballet II ab sieben Jahren. Diese Klassen sind Vorbereitungsklassen für das Klassische Ballett, die Kinder lernen spielerisch, ihre Körperwahrnehmung zu schulen. Die Koordination wird verbessert und der Körper gekräftigt.

In den darauffolgenden Ballettklassen kommen nun auch die ersten Übungen an der Ballettstange dazu, das „en dehors“ - die Ausdrehung der Beine im Hüftgelenk, die für das Klassische Ballett unabdingbar ist – wird entwickelt und gefestigt.

Unsere Ballettkinder besuchen meist nur einmal den Ballettunterricht in der Woche. Das Lernziel eines russischen Ausbildungsjahres kann deshalb nicht in einem Jahr erreicht werden, sondern es wird dafür entsprechend mehr Zeit benötigt, in der Regel sind dies drei Jahre. Die erste russische Ballettklasse wird deshalb in der Borrmann-Methodik® mit Ia, Ib und Ic bezeichnet, und dies entspricht den drei Jahren, in welchen der komplexe Stoff des ersten russischen Ausbildungsjahres zu erlernen ist.

Von Jahr zu Jahr werden die Übungsabfolgen komplexer, in der Ballettklasse Ic/IIa – die Kinder sind etwa elf Jahre alt - kommt nach Eignung der Konstitution der Schülerin, der Spitzentanz hinzu. Ein zweimal wöchentlicher Unterricht wird ab dieser Altersstufe empfohlen, Übungen für zuhause werden den Kindern aufgegeben. Kleine tänzerische Etüden machen den Kindern viel Freude und bereiten sie auf das Erlernen größerer Tänze vor.

Die Aufgabe einer privaten Ballettschule besteht darin, der Schülerin oder dem Schüler ein gutes Körpergefühl zu vermitteln, das ihr oder ihm ermöglicht, mit dem eigenen Körper selbst verantwortlich umzugehen und zu spüren, wie eine Bewegung ausgeführt werden muss, damit sie den Körper stärkt und nicht schwächt. Wird eine Bewegung richtig ausgeführt, dann reduziert sich der Kraftaufwand mit der Zeit und sie erscheint leicht und fließend. Dieser Vorgang wiederum führt zur erstrebten Qualität des ästhetischen Ausdrucks im klassischen Tanz, der sphärischen Leichtigkeit.

Nur wenige Kinder streben vielleicht eine professionelle Ausbildung an, aber jedes Kind verdient einen professionellen Unterricht. zurück

Spielerische Vorbereitung auf das Klassische Ballett ...

 

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